Kooperationen

Gemeinsam geht mehr. Deshalb arbeiten wir mit verschiedenen Initiativen, Selbsthilfegruppen und Fachstellen zusammen, die unsere Arbeit ergänzen und mit uns das Ziel teilen, Menschen bestmöglich zu unterstützen.


Elternsuchtkrankerkinder e. V. – Selbsthilfe und Angehörigenarbeit

Die Arbeit mit Eltern und Angehörigen hat in unserer Beratung junger Menschen in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Denn problematischer Substanzkonsum und Suchterkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen selbst, sondern immer auch ihr familiäres Umfeld. Mit Elternsuchtkrankerkinder e. V. haben wir einen Kooperationspartner an unserer Seite, der die Erfahrung betroffener Eltern, Selbsthilfe und fachlichen Austausch miteinander verbindet und damit unsere Arbeit wertvoll ergänzt.


Detlef Eberhardt – Trauerbegleitung

Auch in unserer Arbeit erleben wir, dass junge Menschen durch Drogenkonsum oder andere Ursachen sterben und Angehörige, Freund*innen und Mitbetroffene mit ihrer Trauer zurückbleiben. Teilnehmende berichten zudem immer wieder vom Verlust nahestehender Menschen durch Überdosierungen oder langjährigen Substanzkonsum. Balanx e.V. möchte auch in solchen Situationen nicht alleinlassen. Mit Detlef Eberhardt haben wir einen erfahrenen Trauerbegleiter als Kooperationspartner, an den wir Betroffene und Angehörige bei Bedarf weitervermitteln können.



Ute und Jousephine Redepenning – Selbsthilfe und Erfahrungswissen

Ute und Jousephine Redepenning engagieren sich in Hennigsdorf in der Suchtselbsthilfe – aus zwei unterschiedlichen und sich ergänzenden Perspektiven: für Angehörige und für Menschen, die ihren Substanzkonsum verändern möchten. Für Balanx e.V. sind sie wichtige Kooperationspartnerinnen, weil sie eigenes Erfahrungswissen, Selbsthilfe und einen direkten Zugang zu Betroffenen miteinander verbinden. Bei Bedarf können sie junge Menschen oder Angehörige unterstützen und auch eine persönliche Mentorenfunktion übernehmen.


Knut Bochum – Trauma und fachliche Beratung

Belastende oder traumatische Erfahrungen können mit riskantem Substanzkonsum und Suchtentwicklung zusammenhängen. Deshalb behalten wir auch diese Ebene im Blick, ohne selbst traumatherapeutisch zu arbeiten. Knut Bochum begleitet Balanx e.V. als Teamsupervisor und fachlicher Berater und bringt seine Expertise zu Trauma und Traumafolgen in die Reflexion unserer Arbeit ein.


Prof. Dr. Selin Arikolu – Straffälligkeit, Prävention und Perspektivwechsel

Straffälligkeit, belastete Lebenslagen und Substanzkonsum hängen in unserer Arbeit häufig eng zusammen. Deshalb ist es uns wichtig, delinquentes Verhalten nicht nur zu bewerten, sondern seine Hintergründe zu verstehen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Prof. Dr. Selin Arikolu unterstützt diesen Ansatz mit ihrer Expertise zu Straffälligkeit, Prävention und Handlungskompetenz und ist für Balanx e.V. eine wichtige Kooperationspartnerin an der Schnittstelle von Jugendhilfe, Kriminalprävention und fachlicher Bildung.


Stigma e.V. – Entstigmatisierung und Erfahrungswissen

Menschen mit eigener Sucht- und Konsumerfahrung können junge Menschen oft auf eine Weise erreichen, die klassischen Hilfesystemen nicht immer gelingt. Deshalb ist es für Balanx e.V. wichtig, Erfahrungswissen sichtbar zu machen, Selbstbetroffene zu professionalisieren und stigmatisierten Gruppen eine öffentliche Stimme zu geben. Stigma e.V. verbindet Begegnung, Bildung, Medienarbeit und Hilfe zur Selbsthilfe und ist für uns ein wichtiger Kooperationspartner bei der Entstigmatisierung und der Weiterentwicklung erfahrungsbasierter Präventionsarbeit.


StreitEntknoten / Sosan Azad – Mediation und Konfliktkompetenz

Konflikte, belastete Beziehungen und Substanzkonsum stehen in unserer Arbeit häufig in engem Zusammenhang. Deshalb legen wir bei Balanx e.V. großen Wert auf eine fundierte Konfliktkompetenz und schulen unsere Mitarbeitenden gezielt in der Bearbeitung schwieriger Gesprächs- und Konfliktsituationen. StreitEntknoten und Sosan Azad sind für uns dabei seit vielen Jahren verlässliche Kooperationspartnerinnen in den Bereichen Mediation, Supervision, Coaching und interkulturelle Konfliktbearbeitung.